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Eine rundum gelungene Munitaufe

    Im Juli 2025 finden in Langnau innert einer Woche das Emmentalische und das Kantonale Schwingfest statt. Auf dem Viehmarktplatz wurden nun die beiden Siegermunis getauft. Sie heissen «Redwood» und «Baron von Trub», haben zwei Jodlerinnen als Gotten sowie zwei Hockeystars als Göttis.

    Falls es noch einen Beweis gebraucht hat, wie verwurzelt und populär das Schwingen im Emmental ist: Dieser Anlass hat ihn geliefert. Dicht nebeneinander sassen und standen die Menschen auf dem Langnauer Viehmarktplatz. Rund 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer waren gekommen, um die Munitaufe der Schwingfeste Langnau 2025 hautnah mitzuerleben. «Diese Kulisse – unglaublich! Ein rundum gelungener Anlass», bilanzierte OK-Präsident Paul Keller gegen Ende des Abends.

    Getauft wurde zuerst der Siegermuni des Emmentalischen Schwingfests, das am 6. Juli 2025 in Langnau stattfindet. Der Swiss-Fleckvieh-Muni erhält den Namen «Redwood» und wird von Emme Küchen gespendet. Gotte ist Franziska Weber-Schenk vom Jodeltrio «ChriMaFrä» und Götti Martin Gerber, der ehemalige Langnauer Eishockeygoalie von Weltformat und heutige Nachwuchstrainer.

    Im Anschluss war die Taufe des Munis, den der Sieger des Bernisch-Kantonalen Schwingfests vom 13. Juli 2025 in Langnau gewinnt. Das Tier, das ebenfalls der Rasse Swiss Fleckvieh angehört, trägt den Namen «Baron von Trub». Gespendet wird er von der Emmental Versicherung. Götti ist Julian Schmutz, Stürmer der SCL Tigers, und Gotte Christa Aebersold-Schenk ebenfalls vom Jodeltrio «ChriMaFrä».

    Der Abend, der auch eine Art Hauptprobe für das Jodlerfest war, bot noch einiges mehr – zum Beispiel musikalische Unterhaltung, Autogramme sowie eine Festwirtschaft. Die unbestrittenen Stars waren aber die beiden Munis, die vom Publikum hundert- oder gar tausendfach fotografiert wurden. Schliesslich gab es auch noch ein Schätzspiel. Die Frage lautete: Wie schwer sind die beiden Munis plus ein Mitglied des OK’s? Gleich drei Leute schätzen exakt die richtige Zahl: 1807 Kilogramm.

    Fotos | Brigitte Eichenberger
    Text | Markus Zahno